Dienstag, 10. Januar 2017

Montagsfrage #7

Willkommen bei meiner ersten Teilnahme an der Montagsfrage unserer lieben buchfresserchen. Jede Woche eine neue Frage und jede Menge Buchblogger die ihre interessanten Antworten und Sichtweisen mit uns teilen. Es lohnt sich immer dort mal vorbei zu schauen.


Diesmal lautet die Frage:

Hast du dir schonmal vorgenommen (und es geschafft) länger kein Buch zu kaufen? 




Dazu fällt mir spontan der Begriff  "Buchkaufverbot" ein! Vorgenommen, ja! Es durchgehalten, ... nein !  ^^ Obwohl ich zugeben muss, ich war überrascht, wie lange ich es dann doch geschafft habe. Vorgenommen hatte ich mir damals 12 Wochen. Durchgehalten habe ich leider nur 9 Wochen.

Damals habe ich für mich abgebrochen und beschlossen, dass ich so etwas nie wieder machen werde. Das auch ganz bewusst. Wenn man etwas liebt, sollte man sich nicht aus Gründen wie: ... du hast doch noch welche. Erst mal alle weglesen ...  oder auch: ... Leute, das ist Geldverschwendung wenn ihr sie nicht lest ...  einschränken lassen. Es ist ein Hobby, eine Leidenschaft, der man nachgehen darf. Bücher verfallen nicht. Sind etwas, dass auch wenn alle Stricke reißen wieder verkauft werden können.Buchreihen fortsetzen, bei Erscheinung eines neuen Bandes, ist so auch nicht möglich und so kommt dann nach dem Kaufverbot eine große Nachkaufaktion. Welchen Sinn hatte dann das Kaufverbot?

Ich empfinde es nicht als falsch eine kleine Bibliothek zu haben, in der man ja nach Lesestimmung stöbern kann und sich das passende Buch raussucht. Natürlich sollte diese kleine Bibliothek von jedem Selbst in einer realistischen Größe gehalten werden. Über 1000 Bücher auf dem SUB zu haben ist auch nicht wirklich sinnvoll. Ich selbst möchte einen SUB von 250 Büchern nie überschreiten und bis zu dieser Grenze ist noch eine Menge Platz. Also wieso so streng sein und ein totales Kaufverbot mir auferlegen, wenn es reicht bewusst Bücher zu kaufen. Mit einem Kaufverbot werde ich nicht glücklich, es ist eher frustrirend! Ich denke das geht den vielen Buchwürmern so.


Und das ist es was mich brennend interessiert, findet ihr Buchkaufverbote sinnvoll?




Kommentare:

  1. Ich finde es kommt immer darauf an, ob sie sinnvoll sind. Wenn man sich ohnehin nicht daran hält: nein. Wenn man es schafft, dafür aber hinterher extra viele auf einmal nachkauft: auch nicht. Ich denke es ist eine gute Lösung, wenn man darauf achtet, Bücher bewusst zu kaufen. ich denke das größte Problem was viele haben sind Impulskäufe wie "das ist so günstig, das nehme ich mit" oder "vielleicht lese ich das ja irgendwann mal". Wenn man nur die Bücher kauft, die man wirklich unbedingt und am besten bald lesen möchte, ist doch alles super und wenn es keine finanziellen Gründe hat, spricht auch nichts dagegen.
    Mein Problem ist nur, dass ich eine Menge Bücher auf dem SuB habe, die ich mittlerweile schon gar nicht mehr lesen möchte, weil sie einfach schon so lange hier stehen und sich mein Geschmack verändert hat. Das möchte ich in Zukunft vermeiden, darum möchte ich meinen SuB möglichst weit abbauen und klein halten. So ganz klappen tut das allerdings auch nicht :D
    Aber hey, solange du selbst damit glücklich bist, ist alles super!

    Liebe Grüße!

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    1. Hallo Jacquy,

      eine gute Einstellung, wie ich finde. Völlig nachvollziehbar!
      Bewusst kaufen sollte man immer und aussortieren gehört bei einem SUB
      total dazu. Jetzt reizt es mich zu fragen, wo liegt der SUB?
      Aber keine Sorge, das musst du nicht beantworten ;)
      Ich denke wenn man selbst das Ganze im Überblick behäl,t ist gegen einen SUB nie etwas einzuwenden.
      Liebe Grüße dir,
      hab ein schönes WE!

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    2. Aussortieren kann ich leider nicht, weil ich immer die Sorge habe, ein totales Highlight wegzugeben und es nicht gelesen zu haben. Eigentlich eine echt irrationale Angst, aber daran kann ich nichts machen :D Ich bin aktuell bei 160, aber wie gesagt, ich versuche daran zu arbeiten ;)
      Danke, du auch!

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